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Er hatte Indien bisher gemieden. Indien? Nein, das musste nicht sein! Doch dann kam ganz plötzlich die Erkenntnis, wenn nicht jetzt, dann nie und er buchte eine Indienreise. Drei Wochen mit Mietwagen und Fahrer durch Südindien. Er hätte mit seiner Reise sehr zufrieden sein können, wenn da nicht diese Viecher gewesen wären.
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Das Blumenmädchen lehnte an einer grauen Hauswand und bot einen Strauß Gladiolen zum Verkauf an. Er lächelte sie an, machte ein Bild und gab ihr zum Dank ein Päckchen Kaugummi. Danach begann seine Reise sehr unerfreulich zu werden.
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Die beiden jungen Leute entdecken einen verlassenen Bunker in einem Steinbruch. Er bietet sich an zum abenteuerlichen Erkunden. Doch sie wären besser nicht hinein gagangen, denn es begann das Ende ihrer Liebe.
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Er hoffte auf Anerkennung oder Dankbarkeit, doch stattdessen sah er nur Neugier, Ablehnung, Wut und Bosheit. Eine Alte schrie, sehr laut, sehr hysterisch – Du hast sie berührt, du hast sie geküsst, du hast sie geschlagen, du wirst sie töten.
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| Die Hängematte |
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Der Unfall ereignete sich ganz plötzlich und dochh hatte er ihn genau beobachtet. Ein kleiner Junge war einen Moment lang der Aufsicht seiner Mutter entkommen und lief auf die Reling zu. Die Mutter war aufgestanden und lief ihm nach, für den Jungen ein Zeichen, dass sie mit ihm Fangen spielen wollte.
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| Ein Fall von Geringfügigkeit |
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Endlich war er fertig und die Schwester sagte: wonderful honey, you are great. Jetzt brauche ich nur noch eine Kreditkarte. Wir brauchen Sicherheit, you know, es kommen viele, die kein Geld haben und dann bleiben wir auf den Kosten sitzen. Kreditkarte oder 100 Dollar cash. I hope you understand.
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| Ein Desaster |
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Die Überraschung stand G. im Gesicht geschrieben, als er die Haustür öffnete. Der Besuch kam nicht nur unerwartet sondern auch ungelegen, wie er ihnen bei einem Glas Sprudel im Wohnzimmer eröffnete.
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| Einkaufsparadies |
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Überall in der Stadt hingen Plakate, die Presse war voll mit wohlwollenden Artikeln und im lokalen Fernsehen und Radio kamen euphorische Vorabberichte. Am Donnerstag, dem 1. Juli, wird das neue Einkaufsparadies eröffnet. Für ihn würde dort kein Platz sein, das wusste er.
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| Fußballfieber |
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Für ihn zählte nur Fußball. Sie war mehr an anderen Dingen interessiert. Es kam, wie es kommen musste, aber am Ende bedauerten beide das Geschehene.
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| Hotel mit Meeresblick |
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Eine seiner schlechten Angewohnheiten war es, jeden Bissen mit einem kräftigen Schluck Wein hinunter zu spülen. Ein Zeichen mangelnder Manieren, oder ein todsicheres Mittel die Aromen der Speisen und das Bouquet des Weins zur ptimalen Geschmacksentfaltung zu bringen?
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| Hundert Meter |
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Er wollte nur noch ein paar Bilder am Strand machen, während sie im Hotel wartete. Nur hundert Meter entfernt vom rettenden Hoteleingang geschah das Unfassbare.
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| Jesus liebt dich |
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Jesus liebt dich, sagte der junge Mann im schwarzen Anzug. Aber er hatte bald die Nase gestrichen voll. Er wollte weder Jesus noch Paradies noch Erlösung, sondern nur einen Sitzplatz, seine Ruhe und immer dringender ein Klo.
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| Jetzt fahr'n wir übern See |
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Ein Mann und eine Frau trachten danach, voneinander los zu kommen. Eine Bootsfahrt, die in eine Nebelwand führt, bringt die Entscheidung.
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| Kettenbrücke |
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Die Nacht war schön und lau, als er sein Geld in die Donau flattern ließ, dann in die Hotelbar ging und zu sah, wie ein fetter Arsch ein Bündel Banknoten in Flammen augehen ließ.
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| Kur mit Schatten |
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Er hatte die Nase schon nach wenigen Tagen in der Reha gestrichen voll. Dann lernte er die schöne Bademeisterin kennen und musste anschließen seine Kur verlängern, aber aus einem ganz anderen Grund als er gedacht hatte.
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| Killbilly |
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Diese verdammte Angst, die ihn schon sein ganzes Leben lang verfolgte und immer wieder ausbrach. Angst vor der Dunkelheit, vor schwierigen Situationen, vor fremden Menschen und nicht zuletzt vor vermeintlich gefährlichen Tieren. Diese Angst kam immer näher.
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| Missverständnisse |
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Das erste Missverständnis war eine Verarschung. Doch nur deswegen kam das zweite zustande. Das dritte wäre vermeidbar gewesen, doch zum Glück war ihre Liebe stark genug und hielt auch das aus.
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| Monsterfisch |
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Der riesige Fisch war ganz einfach zu groß für ihn. Er wollte es aber nicht einsehen und daher war das tragische Ende für beide unausweichlich.
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| Tod einer Schildkröte |
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Er sah auf die Lagune und die Augen brannten und er konnte die Vögel nicht erkennen, weil er verzweifelt überlegte, wie er aus seiner misslichen Lage herauskommen könnte.
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| Nothalt |
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Er sah, wie ein großes, schwarzes Cabriolet erstaunlich langsam auf den Nothalt zufuhr. Bis auf den Fahrer erhoben sich die Insassen aus ihren Sitzen, winkten und johlten. Er, überrascht, dass ihn die fremden Leute so herzlich begrüßten, lächelte ihnen zu und hob eine Hand, um zurückzuwinken.
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