Wenn man so durch das Leben geht - eigentlich eine unsinnige Metapher, man geht durch eine Landschaft oder eine Stadt, aber nicht durch das Leben, schon gar nicht durch sein eigenes Leben, man trampelt allenfalls im Leben anderer umher – wie dem auch sein, wenn man also so durch das Leben geht, hat man einen Blick für das, was um einen herum passiert. Als Kind ist man wie ein Löschpapier, alles ist neu, unverwartet und interessant, man saugt die Eindrücke in sich auf und speichert sie in den beginnenden Neuronenverknüpfungen. Als Jugendlicher trainiert man sich so langsam einen Blick für das Wesentliche an.